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Angst vor der Angst- und wie Panikattacken entstehen

Ich habe Angst vor der Angst“

diesen Satz höre ich fast täglich in meiner Praxis, denn er ist ein zentrales Thema für viele meiner Klienten. Dieses Gefühl des Kontrollverlustes, wenn der Körper in den Ausnahmezustand gerät und das autonome Nervensystem völlig über reagiert, ist für viele Menschen unerträglich. Kein Wunder, dass sie alles dafür tun, um eine erneute Panikattacke zu vermeiden. Aber genau dieses Vermeidungsverhalten hält die Angst am Leben. Denn sobald man einmal eine solche Attacke erlebt hat, hinterlässt das eine Art „Kerbe“ im Unterbewusstsein – das System bleibt in ständiger Alarmbereitschaft.

Angst als natürlicher Schutzmechanismus

Angst ist eigentlich etwas Gutes. Sie ist unser eingebauter Bodyguard, der uns vor Gefahren schützt und warnt. Ohne sie wären wir leichtsinnig und würden uns in gefährliche Situationen begeben. Problematisch wird es nur, wenn die Angst überhandnimmt und sich nicht mehr an der Realität orientiert. Dann kann sie unser Leben unnötig einschränken und uns davon abhalten, ganz normale Dinge zu tun, die für andere selbstverständlich sind.

Wie entstehen Angst und Panikattacken?

Angst ist eine ganz normale Reaktion des Körpers auf eine Bedrohung – oder zumindest auf das, was wir als Bedrohung wahrnehmen. Unser Nervensystem schaltet in den „Kampf- oder Fluchtmodus“: Das Herz rast, die Atmung wird flacher, Muskeln spannen sich an, und der Körper produziert jede Menge Adrenalin. Diese Reaktion ist Überlebens wichtig, wenn tatsächlich eine Gefahr droht. Doch bei Menschen mit Angststörungen passiert das auch in ganz harmlosen Situationen.
Panikattacken fühlen sich für Betroffene oft so an, als kämen sie aus dem Nichts. Doch tatsächlich gibt es meist unbewusste Auslöser. Die Angstspirale beginnt oft mit einem kleinen körperlichen Symptom – vielleicht ein schnellerer Herzschlag oder ein Schwindelgefühl. Das Gehirn schlägt sofort Alarm: „Oh nein, was ist das? Ist das gefährlich?“ Diese Gedanken verstärken die körperlichen Symptome, und es kommt zu einer regelrechten Panikwelle.

Panikattacke – eine Überlastungsreaktion des Nervensystems

Eine Panikattacke kann als eine Art Überlastungsreaktion des Nervensystems verstanden werden. Unser autonomes Nervensystem steuert viele Körperfunktionen unbewusst, darunter auch Stressreaktionen. Normalerweise unterscheidet es zwischen realen Gefahren und harmlosen Reizen. Bei einer Panikattacke jedoch reagiert es über und löst eine intensive Stressreaktion aus – obwohl keine echte Bedrohung besteht.

Verschiedene Faktoren können diese Überreaktion auslösen:

  • Körperliche Empfindungen: Ein schnellerer Herzschlag, oder Schwindel kann als gefährlich interpretiert werden, was die Angstspirale in Gang setzt.
  • Gedankenmuster: Wer bereits Angst vor einer erneuten Panikattacke hat, kann sich unbewusst selbst in diese hineinsteigern.
  • Stress und emotionale Belastung: Ein überreiztes Nervensystem ist empfindlicher und neigt eher zu Überreaktionen.

Da das Nervensystem überreizt ist, kommt es zu Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Zittern. Diese werden als bedrohlich wahrgenommen, was die Panik verstärkt – ein Teufelskreis entsteht.

Die Angst vor der Angst – ein tückischer Kreislauf

Das Fatale ist: Wer einmal eine Panikattacke hatte, entwickelt oft Angst davor, dass es wieder passieren könnte. Das Unterbewusstsein ist ständig auf Hab-Acht-Stellung, scannt den Körper nach möglichen Anzeichen einer erneuten Attacke. Und genau das macht die Situation noch schlimmer. Die Angst vor der Angst führt dazu, dass Betroffene immer mehr vermeiden – bestimmte Orte, Situationen oder sogar soziale Kontakte. Doch je mehr man vermeidet, desto stärker wird die Angst. Ein Teufelskreis.

Keine Veränderung ohne Veränderung

Um langfristig aus diesem Kreislauf auszubrechen, sind neue Denk- und Verhaltensstrukturen entscheidend. Es geht darum, den eigenen Stresslevel zu reduzieren, gelassener mit Herausforderungen umzugehen und innere Stabilität aufzubauen. Resilienz – also die Fähigkeit, mit Stress und Belastungen besser umzugehen – kann trainiert werden. Das Nervensystem lernt dadurch mit der Zeit, nicht mehr so stark auf vermeintliche Gefahren zu reagieren. Dabei ist es auch essenziell, die eigenen Grenzen klar zu definieren und zu lernen, sie zu schützen. Wer Nein sagen kann und bewusst auf die eigenen Bedürfnisse achtet, gibt dem Nervensystem die Möglichkeit, sich langfristig zu entspannen. Eigene Grenzen zu respektieren bedeutet, sich selbst Wertschätzung entgegenzubringen und nicht über die eigenen Kräfte hinauszugehen.

Wie Hypnosetherapie helfen kann

Hier kommt die Hypnosetherapie ins Spiel. In der hypnotischen Trance kann das Unterbewusstsein lernen, die Angstreaktionen anders zu bewerten. Negative Erfahrungen und tief verankerte Ängste werden sanft aufgelöst. Viele meiner Klienten berichten nach wenigen Sitzungen, dass sie sich entspannter und sicherer fühlen.
Hypnose hilft, den Körper wieder als sicheren Ort zu erleben. Das Gehirn lernt, dass diese körperlichen Symptome nicht gefährlich sind und dass eine Panikattacke zwar unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich ist. Durch gezielte Suggestionen kann das Nervensystem „umprogrammiert“ werden – weg von der Angstspirale, hin zu mehr Gelassenheit.

Ein neuer Weg zur Freiheit

Angst muss nicht Ihr Leben bestimmen. Mit Hypnosetherapie gibt es eine sanfte, aber wirkungsvolle Möglichkeit, Ängste direkt an der Wurzel zu behandeln. Das Unterbewusstsein kann lernen, sich nicht mehr von der Angst steuern zu lassen. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, kann eine neue Freiheit erleben – ohne lähmende Angst, sondern mit mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude.

Gerne begleite ich Sie auf Ihren Weg!



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